Straßen zwischen Til Temir und Serêkaniyê nach sechs Jahren wieder geöffnet
Nach über sechs Jahren sind zentrale Straßenverbindungen in Rojava wieder geöffnet worden. Die Routen zwischen Til Temir, Dirbêsiyê und Serêkaniyê waren seit der Besetzung Serêkaniyês durch den türkischen Staat 2019 blockiert.
Nach mehr als sechs Jahren sind die Straßenverbindungen zwischen Til Temir, Dirbêsiyê und Serêkaniyê (Ras al-Ain) wieder geöffnet worden. Die Routen verbinden zentrale Orte in Rojava und waren seit 2019 unterbrochen.
Die Öffnung erfolgte am Montag unter Aufsicht der Demokratischen Kräfte Syriens (QSD) sowie der Asayîş. Anwesend waren unter anderem QSD-KOmmandant Serdar Heleb und der Asayîş-Kommandant Mehmûd Xelîl Elî. Auch eine Delegation der syrischen Übergangsregierung nahm an dem Vorgang teil.
Nach Angaben der Sicherheitskräfte sollen bestehende Einschränkungen
entlang der Straßen aufgehoben werden. Gleichzeitig sei eine gemeinsame,
vorläufige Kontrollstruktur eingerichtet worden, um den Verkehr zu
regeln.
Die Straßenverbindungen waren seit Oktober 2019 blockiert, nachdem der türkische Staat gemeinsam mit verbündeten Dschihadistenmilizen Serêkaniyê besetzt hatte. Seitdem war die direkte Verbindung zwischen den Städten unterbrochen. Mit der Wiederöffnung werden wichtige Verkehrswege in der Region erstmals seit Jahren wieder nutzbar.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen