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Turkey persists in building settlements in Syria’s Afrin

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  North Press Feb 25, 2024 A new Turkish settlement near the village of Kafr Rom in the Sharran district in northern Afrin, northwestern Syria AFRIN, Syria (North Press) – An international organization, in coordination with another Turkish organization, has established a new settlement in near the village of Kafr Rom in the Sharran district in northern Afrin, northwestern Syria. The new settlement is considered the second Turkish settlement within a few days and the third one in the same area. North Press has documented the logos of the organization Helping Hand for Relief and Development (HHRD) and the Turkish organization (AFAD) on the walls and entrance of the newly opened settlement named HHRD Village. The new settlement consists of 500 multi-story buildings, making it the third one in the

Islamic State's Response to October 7

Fikra Forum by Ilana Winter Feb 9, 2024   About the Author Ilana Winter is a research assistant in The Washington Institute’s Reinhard Program on Counterterrorism and Intelligence. Brief

DAANES: Gerichtshof zum Schutz von Gesellschaftsvertrag gesetzlich geregelt

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  In der Demokratischen Selbstverwaltung der Region Nord- und Ostsyrien wurde ein Gesetz erlassen, mit dem die Einrichtung eines Gerichtshofs zum Schutz des Gesellschaftsvertrags geregelt wird.   JIYAN AZAD / BERLIN, 25. Feb. 2024. In Nord- und Ostsyrien wurde diese Woche ein Gesetz erlassen, mit dem die Einrichtung eines Gerichtshofs zum Schutz des Gesellschaftsvertrags geregelt wird. Mit der Ratifizierung des Gesetzes durch den Rat der Völker wurde die Judikative in der Demokratischen Selbstverwaltung der Region Nord- und Ostsyrien (DAANES) gestärkt. Damit wächst auch die Bedeutung des Gesellschaftsvertrags, da die dieser nun juristisch geschützt ist und somit auch die Gesetzgebung auf der Grundlage der „Verfassung Rojavas“ direkt von der Judikative kontrolliert wird. Das Gesetz zur Errichtung des Gerichts zum Schutz

Ignorierte Folter: KCDK-E kritisiert europäisches Antifolterkomitee

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Der kurdische Europadachverband KCDK-E kritisiert, dass das Antifolterkomitee bei seinem Türkei-Besuch das Inselgefängnis Imrali nicht inspiziert hat. Seit 2021 gibt es kein Lebenszeichen von Abdullah Öcalan und seinen drei Mitgefangenen.  Demonstration gegen die Imrali-Isolation am 17. Februar 2024 in Wien (c)  Presseservice Feykom | Elefterya Wien   ANF / BRÜSSEL, 24. Feb. 2024. Der kurdische Europadachverband KCDK-E hat dem Antifolterkomitee des Europarats (CPT) vorgeworfen, die Isolationsfolter im türkischen Inselgefängnis Imrali bewusst zu ignorieren. Hintergrund der Kritik ist das Auslassen einer Inspektion in dem Hochsicherheitsgefängnis, in dem Abdullah Öcalan und drei weitere kurdische Gefangene von jeglichem Kontakt zur Außenwelt abgeschnitten sind, beim letzten Besuch des Gremiums in der Türkei. Am Freitag war bekannt geworden, dass

Kurdisch-arabische Gruppe tritt den Befreiungskräften Efrîns bei

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Junge Kurd:innen und Araber:innen haben sich den Befreiungskräften Efrîns angeschlossen. Die Gruppe begründet ihre Entscheidung mit der völkerrechtswidrigen Besatzung nordsyrischer Gebiete durch die Türkei und islamistische Söldner.   ANF / REDAKTION, 24. Feb. 2024. Eine Gruppe junger Kurd:innen und Araber:innen hat ihren Beitritt zu den Befreiungskräften Efrîns (HRE) verkündet. Die Gruppe begründet ihre Entscheidung mit der völkerrechtswidrigen Besatzung nordsyrischer Gebiete durch die Türkei und den Menschenrechtsrechtsverletzungen in der Besatzungszone und erwähnt auch die seit 25 Jahren andauernde Gefangenschaft von Abdullah Öcalan im türkischen Inselgefängnis Imrali. Die Türkei sei ein faschistischer Kolonialstaat und eine Besatzungsmacht und greife das Volk mit verschiedenen Kriegsmethoden an, so die Erklärung: „Vor den Augen der Weltöf

Analyse: Die Achse Moskau - Damaskus - Teheran plant Chaos in Syrien

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  Die Achse Moskau, Damaskus, Teheran bewaffnet und organisiert vorwiegend arabische Bevölkerungsteile und versucht, sie gegen die Selbstverwaltung zu mobilisieren. Währenddessen ist die Vernichtung der Selbstverwaltung ohnehin Priorität der Türkei.   ZEKİ BEDRAN / REDAKTION, 23. Feb. 2024. Die Türkei setzt ihre Angriffe auf Ost- und Nordsyrien fort und bereitet sich auf ihre Ausweitung zu einer umfassenden Invasionsoperation vor. Alle wissen, dass es die Absicht des türkischen Staates ist, der kurdischen Bevölkerung jeden Status zu nehmen und die selbstverwalteten Gebiete zu liquidieren. Das bringen türkische Staatsvertreter bei jeder Gelegenheit zum Ausdruck. Durch offene und geheime Verhandlungen versuchen sie, den Aufbau der politischen Infrastruktur und die militärischen Vorbereitungen für ein so

Meldestelle für antikurdischen Rassismus in Duisburg gegründet

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  Die „Informationsstelle Antikurdischer Rassismus“ will mit der Webseite https://antikurdischer-rassismus.de/ kurdenfeindliche Vorfälle erfassen, analysieren und dokumentieren.   ANF / REDAKTION, 22. Feb. 2024. Nach dem Vorbild der Meldestellen für Antisemitismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit hat sich in Duisburg ein Verein zur Erfassung und Dokumentation von kurdenfeindlichen Vorfällen gegründet. Ziel der „Informationsstelle Antikurdischer Rassismus“ (IAKR) ist, das Bewusstsein für antikurdischen Rassismus in Deutschland zu schärfen und Betroffenen eine Stimme zu geben. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Aufklärung über die Historie, Ausdrucksweisen und Dynamiken von antikurdischem Rassismus und der Förderung themenbezogener wissenschaftliche