Feuer auf zurückkehrende Zivilist:innen bei Serêkaniyê
Beim Versuch, in ihre Dörfer zurückzukehren, sind Zivilist:innen nahe Serêkaniyê unter Beschuss geraten. Das Feuer soll von einer türkischen Basis ausgegangen sein.
Nahe der Stadt Serêkaniyê (Ras al-Ain) sind Zivilist:innen bei einem Versuch, in ihre Heimatorte zurückzukehren, unter Beschuss geraten. Aus einem türkischen Stützpunkt heraus eröffneten Besatzungstruppen das Feuer auf die Gruppe.
Demnach wollten am Donnerstag vertriebene Bewohner:innen aus dem Dorf Erîşa über die Straße zwischen Til Temir (Tell Tamer) und Serêkaniyê in ihre Häuser zurückkehren. Obwohl die Route passierbar war, wurde auf die Zivilist:innen geschossen.
Unter den Betroffenen kam es zu Panik. Ob es bei dem Angriff Tote oder Verletzte gab, ist bislang unklar. Entsprechende Angaben konnten zunächst nicht bestätigt werden.
Der Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund anhaltender Unsicherheit in der Region. Angriffe dieser Art erschweren die Rückkehr von Vertriebenen und verhindern eine Normalisierung des Alltags in den betroffenen Gebieten.
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