Mazlum Abdi und Ilham Ehmed reisen zur Münchner Sicherheitskonferenz
QSD-Kommandant Mazlum Abdi und Ilham Ehmed von der nordostsyrischen Autonomieverwaltung nehmen an der Münchner Sicherheitskonferenz teil. Dort sind auch Gespräche mit Vertretern der syrischen Übergangsregierung geplant.
Der Oberkommandierende der Demokratischen Kräfte Syriens (QSD), Mazlum Abdi, und Ilham Ehmed, Ko-Außenbeauftragte der Demokratischen Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien (DAANES), sind zur Teilnahme an der Münchner Sicherheitskonferenz nach Deutschland gereist. Die Konferenz findet vom 13. bis 15. Februar statt.
Nach Angaben von Nûmedya24 ist die Delegation bereits in Deutschland eingetroffen. Im Umfeld der Konferenz sind Gespräche zwischen der kurdischen Delegation und Mitgliedern der selbsternannten syrischen Übergangsregierung geplant, darunter möglicherweise auch mit dem syrischen Außenminister Asaad al-Schaibani. Das Gespräch wäre die erste direkte Kontaktaufnahme seit dem Abkommen zwischen den QSD und den Machthabern in Damaskus, das beide Seiten am 30. Januar getroffen hatten.
Die Münchner Sicherheitskonferenz bringt jährlich rund 1.000 Teilnehmer:innen aus Politik, Diplomatie und Sicherheitskreisen zusammen, darunter mehr als 60 Staats- und Regierungschefs aus über 120 Ländern. In diesem Jahr findet sie zum 62. Mal statt. Kurdische und internationalistische Gruppen haben Proteste gegen die Teilnahme von al-Schaibani angekündigt.
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