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QSD: Waffenruhe mit Damaskus um 15 Tage verlängert


Die Demokratischen Kräfte Syriens haben sich über internationale Vermittlung mit Damaskus auf eine Verlängerung der Waffenruhe um 15 Tage geeinigt.

QSD bekräftigen Dialogbereitschaft
 
ANF / HESEKÊ, 24 Jan. 2026.

Die Demokratischen Kräfte Syriens (QSD) haben am Samstagabend bekanntgegeben, dass eine Verlängerung der Waffenruhe mit der syrischen Übergangsregierung um 15 Tage vereinbart wurde. Die Einigung kam demnach durch internationale Vermittlung zustande, während parallel weiterhin Gespräche mit Damaskus laufen.

In einer Erklärung des Medienzentrums der QSD heißt es, man verpflichte sich zur Einhaltung der Vereinbarung und wolle aktiv zur Deeskalation beitragen. Ziel sei es, die Zivilbevölkerung zu schützen und die Voraussetzungen für Stabilität in der Region zu schaffen. „Unsere Kräfte bekräftigen ihr Festhalten an dem Abkommen und ihre Entschlossenheit, es einzuhalten – als Beitrag zur Deeskalation, zum Schutz der Bevölkerung und zur Schaffung notwendiger Bedingungen für Stabilität“, heißt es in dem Statement.

Die ursprüngliche Waffenruhe war vor vier Tagen in Kraft getreten und war heute um 18:00 Uhr europäischer Zeit auslaufen. Seither hatten die QSD mehrfach Verstöße durch das syrische Regime, deren Milizen und Türkei-gesteuerten Dschihadistenverbänden gemeldet, jedoch erklärt, weiter an der Vereinbarung festzuhalten. Die Lage in Rojava bleibt unterdessen weiter angespannt. Kobanê, Hesekê und weitere Regionen in den selbstverwalteten Gebieten Nord- und Ostsyriens werden nach wie vor belagert.

 

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