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Kurdische Guerilla zieht sich aus Zap-Region zurück

 


Die kurdische Bewegung hat ihre Kräfte aus einem militärisch sensiblen Abschnitt in der Zap-Region zurückgezogen. Ziel sei es, das Risiko von Auseinandersetzungen zu minimieren und einen Beitrag zur Lösung der kurdischen Frage zu leisten.

Kurdische Kräfte ziehen sich aus Zap-Gebiet zurück
 
ANF / BEHDÎNAN, 17. Nov. 2025.

Die kurdische Freiheitsbewegung hat ihre Kämpfer:innen aus einem besonders konfliktträchtigen Abschnitt der Zap-Region verlegt. Wie der Vorstand der Bewegung am Montag mitteilte, sei die Maßnahme mit dem heutigen Tag abgeschlossen. Die Entscheidung sei Teil einer umfassenderen Strategie zur Deeskalation und zur Förderung einer Lösung in der kurdischen Frage.

In der Erklärung heißt es, man habe mit dieser Verlegung ein „reales Risiko militärischer Auseinandersetzungen“ vollständig beseitigt. Die Kräfte seien in „geeignete alternative Regionen“ verlegt worden. Bereits bei einer Pressekonferenz vor rund drei Wochen, bei der auch 25 Kämpfer:innen anwesend waren, die zuvor das türkische Staatsgebiet verlassen hatten, kündigte die kurdische Bewegung an, in Grenzregionen mit Eskalationsgefahr entsprechende „Korrekturen“ vorzunehmen.

„Mit diesem Schritt leisten wir einen praktischen Beitrag zum von Abdullah Öcalan initiierten Prozess für Frieden und eine demokratische Gesellschaft“, heißt es in der Mitteilung weiter. Man sehe darin ein Zeichen der Entschlossenheit zur politischen Lösung der kurdischen Frage sowie zur Demokratisierung der Türkei.

Bei der Pressekonferenz am 26. Oktober hatte die kurdische Bewegung bekannt gegeben, dass sich bewaffnete Guerillaeinheiten aus Gebieten innerhalb der türkischen Staatsgrenzen in die Medya-Verteidigungsgebiete in Südkurdistan zurückgezogen haben. Der nun verkündete Schritt gilt als weitere Maßnahme in dieser Reihe.

Die kurdische Bewegung hat ihre Kräfte aus einem militärisch sensiblen Abschnitt in der Zap-Region zurückgezogen. Ziel sei es, das Risiko von Auseinandersetzungen zu minimieren und einen Beitrag zur Lösung der kurdischen Frage zu leisten.


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