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Taiwan und USA schließen Abkommen zur Entwicklungszusammenarbeit in AANES


Taiwan und die USA haben ein Abkommen zur Entwicklungszusammenarbeit in der Autonomieregion Nord- und Ostsyrien geschlossen. Die Vereinbarung ist Teil der Beteiligung des ostasiatischen Inselstaates an der internationalen Anti-IS-Koalition.

Taiwan und die USA haben ein Abkommen zur Entwicklungszusammenarbeit in der Autonomieregion Nord- und Ostsyrien (AANES) geschlossen. Unterzeichnet wurde das Abkommen von dem taiwanesischen US-Gesandten Alexander Yui und Ingrid Larson, Präsidentin des American Institute in Taiwan (AIT), das von der US-Regierung gefördert wird.

Bei der Zeremonie der Unterzeichnung erklärte Larson in Washington, Ziel des Abkommens sei es, Entwicklungsprojekte in den Regionen Hesekê und Deir ez-Zor zu fördern und dabei den Fokus auf die Verbesserung der öffentlichen Gesundheit sowie der Lebensqualität und der Ausbildung von Ersthelfenden zu legen.

Yui sagte, dass die Welt vielerorts mit Herausforderungen wie autoritären Regimen und internationalem Terrorismus konfrontiert sei. Taiwan sei in der Lage und Willens, in globalen Fragen eine aktivere Rolle zu spielen und mit internationalen Partnern zusammenzuarbeiten, um regional wie global zu Wohlstand und Stabilität zu verhelfen. Laut Yui zeige die Unterstützung für die AANES Taiwans Entschlossenheit, sich aktiv an der humanitären Hilfe auf der ganzen Welt zu beteiligen.

Das Abkommen ist Teil von Taiwans Beteiligung an der internationalen Koalition gegen die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS). Die Allianz war 2014 von den USA auf den Weg gebracht worden, um den Kampf gegen die islamistische Terrormiliz im Irak und in Syrien finanziell und militärisch zu unterstützen. Sie umfasst westliche, aber auch arabische Staaten. Taiwan leistet bereits als Partner der Koalition seit 2014 humanitäre Hilfe in Gebieten von Syrien, die in der Vergangenheit vom IS besetzt worden waren.

 

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