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Schwedische Delegation in Rojava eingetroffen

 


Eine Abordnung des schwedischen Außenministeriums ist zu Gesprächen mit der Autonomieverwaltung und den Demokratischen Kräften Syriens (QSD) in Rojava eingetroffen.

Die offiziellen und inoffiziellen Besuche ausländischer Regierungsdelegation in Nord- und Ostsyrien dauern an. Heute ist eine Abordnung des schwedischen Außenministeriums zu Gesprächen mit der Autonomieverwaltung und den Demokratischen Kräften Syriens (QSD) über den Grenzübergang Sêmalka aus Südkurdistan in Rojava eingetroffen.

Die schwedischen Gäste wurden an der Grenze von Verantwortlichen der Abteilung für Außenbeziehungen, dem Schweden-Vertreter der Selbstverwaltung, Şiyar Ali, und dem Verantwortlichen des Kontaktbüros von Sêmalka, Baz Ahmed, in Empfang genommen.

Nach Angaben der Abteilung für Außenbeziehungen will die schwedische Delegation mit Vertreter*innen der Autonomieverwaltung und Kommandant*innen der QSD zusammentreffen.

Ann Linde in Ankara

Die schwedische Außenministerin Ann Linde hatte am Dienstag in Ankara ihren türkischen Amtskollegen Mevlüt Çavuşoğlu getroffen. Auf der anschließenden gemeinsamen Pressekonferenz sagte Ann Linde, sie habe in dem Gespräch ihre Position zu Nord- und Ostsyrien zur Sprache gebracht. Die EU fordere die Türkei weiterhin zum Rückzug aus der Region auf.

Çavuşoğlu hatte daraufhin der EU erneut mit der Grenzöffnung für Flüchtlinge gedroht: „Wer hat Sie dazu bevollmächtigt, den Rückzug der Türkei aus Syrien zu verlangen? Hat Syrien der schwedischen Regierung oder der EU eine solche Kompetenz zugesprochen? Wir wollen Syrien nicht spalten, aber Sie fordern zur Unterstützung der PKK unseren Rückzug. Sollen wir uns auch aus Idlib zurückziehen? Das wollen Sie nicht, denn wenn wir uns zurückziehen, werden drei Millionen Flüchtlinge kommen.“

Anschließend hatte Ann Linde in der schwedischen Botschaft die HDP-Vorsitzenden Pervin Buldan und Mithat Sancar empfangen.

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