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Keine Hilfe für Geflüchtete der türkischen Invasion


Im nordsyrischen Camp Waşokanî leben mittlerweile mehr als 2.500 Menschen, die aufgrund des türkischen Besatzungskriegs flüchten mussten. Von internationalen Organisationen ist hier noch keine Hilfe angekommen.


Seit Beginn des türkischen Besatzungskriegs in Nordsyrien mussten mehr als 300.000 Menschen aus ihrer Heimat flüchten. Infolge der Angriffe sind laut den jüngsten Zahlen der Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien 478 Zivilisten ums Leben gekommen und 1.070 Menschen verletzt worden. Viele der Geflüchteten sind in Richtung Süden geflohen, wo sie bei Familienangehörigen, in öffentlichen Gebäuden oder Geflüchtetencamps unterkommen.
Zwölf Kilometer im Westen von Hesekê befindet sich das Camp Waşokanî. Die Zahl der hier lebenden Menschen ist auf 2.560 angewachsen. Zuletzt kamen 58 Familien und 365 Einzelpersonen aus Serêkaniyê und Zirgan hier an. Die einzige Organisation, die sich mit ihren begrenzten Möglichkeiten um die Bedürfnisse der Menschen im Camp kümmert, ist der Kurdische Rote Halbmond (Heyva Sor a Kurdistanê). Unterstützung von internationalen Hilfsorganisationen ist in Waşokanî bislang nicht angekommen.

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