YPJ kündigen weitere Gespräche mit Damaskus über Status an
Die Frauenverteidigungseinheiten setzen ihre Gespräche mit Damaskus über ihre künftige Rolle im Rahmen des Abkommens vom 29. Januar fort. Der Übergangsregierung liegt zwar ein Vorschlag der YPJ vor, eine offizielle Antwort steht jedoch weiterhin aus.
Die Frauenverteidigungseinheiten (YPJ) wollen ihre Gespräche mit der islamistischen Übergangsregierung in Damaskus über ihren künftigen rechtlichen und organisatorischen Status fortsetzen. Wie die Sprecherin des YPJ-Pressezentrums, Rûken Cemal, mitteilte, dauern die Verhandlungen im Rahmen des Abkommens vom 29. Januar an.
Cemal erinnerte daran, dass im April ein Treffen mit dem Übergangsverteidigungsminister Murhaf Abu Kasra stattgefunden hatte. Dabei hatten die YPJ ihre Positionen und Vorschläge in Form eines schriftlichen Entwurfs übergeben. „Bis heute haben wir von den Verantwortlichen in Damaskus jedoch weder einen offiziellen Vorschlag noch eine formelle Entscheidung erhalten.“
Nach Angaben der Sprecherin wird derzeit unter anderem über eine mögliche Einbindung der YPJ als eigenständige Einheit zur Terrorismusbekämpfung innerhalb des Innenministeriums beraten. Eine endgültige Einigung über den künftigen Status der Frauenverteidigungseinheiten sei bislang jedoch nicht erzielt worden.
Cemal kündigte an, dass die Gespräche mit den Verantwortlichen in Damaskus in den kommenden Tagen fortgesetzt werden. „Unser Kampf und unsere Arbeit werden so lange weitergehen, bis das Erbe der YPJ gesichert und ihr Status rechtlich verbindlich festgeschrieben ist.“
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