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Weitere Rückkehraktion nach Efrîn durchgeführt


Etwa 600 Familien aus Efrîn, die seit ihrer Vertreibung durch die Türkei in Kobanê lebten, sind im Rahmen des Abkommens vom 29. Januar in ihre Heimat zurückgekehrt. Weitere Rückführungen Vertriebener sollen in den kommenden Wochen folgen.

600 vertriebene Familien kehren aus Kobanê zurück
 
ANF / KOBANÊ, 19. Mai 2026.

Rund 600 Familien aus Efrîn (Afrin), die seit ihrer Vertreibung durch die Türkei im Jahr 2018 in Kobanê lebten, sind am Dienstagmorgen in ihre Heimat zurückgekehrt. Die Rückkehr erfolgte im Rahmen des Abkommens vom 29. Januar zwischen den Demokratischen Kräften Syriens (QSD) und der syrischen Übergangsregierung.

Die Rückkehraktion wurde von Vertreter:innen der Selbstverwaltung, lokalen Behörden sowie weiteren beteiligten Institutionen begleitet. An einer Erklärung in Kobanê nahmen unter anderem der von Damaskus ernannte Distriktleiter Ibrahim Muslim und die Ko-Vorsitzende des Verwaltungsrates von Kobanê, Mizgîn Xelîl, teil.


Ebenfalls anwesend waren Delegationen der syrischen Übergangsregierung, der Inneren Sicherheitskräfte aus Hesekê sowie Vertreter:innen der Demokratischen Selbstverwaltung Nordostsyriens, darunter die Außenbeauftragte Ilham Ehmed.

Rückkehrprozess soll fortgesetzt werden

Nach Angaben der Beteiligten waren in den vergangenen Tagen intensive Vorbereitungen getroffen worden, um die Rückkehr der Familien zu ermöglichen. Weitere Rückführungen von Vertriebenen aus Efrîn seien bereits geplant. Demnach ist vorgesehen, dass weitere aus Efrîn vertriebene Familien noch vor dem Opferfest in ihre Heimatorte zurückkehren können.

„Liebe, Frieden und Geschwisterlichkeit“

In einer Erklärung der Verwaltung von Kobanê wurde allen Beteiligten gedankt, die an der Organisation der Rückkehr mitgewirkt haben. Zugleich hieß es, das „neue Syrien“ müsse auf einem Verständnis von „Liebe, Frieden und Geschwisterlichkeit“ aufgebaut werden.

 

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