UN-Generalsekretär Guterres bewertet Türkei-PKK-Prozess als „entscheidende Entwicklung“
UN-Generalsekretär António Guterres bezeichnet den aktuellen Prozess zwischen der Türkei und der PKK als „entscheidende Entwicklung“. Eine Lösung könne weit über die Türkei hinaus wirken.
UN-Generalsekretär António Guterres hat den aktuellen Prozess zwischen der Türkei und der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) als „äußerst wichtige Entwicklung“ bezeichnet. Eine mögliche Normalisierung könne nicht nur innerhalb der Türkei, sondern in der gesamten Region Wirkung entfalten.
Guterres äußerte sich am Donnerstag vor Journalist:innen im UN-Hauptquartier in New York. Auf Nachfrage eines Korrespondenten des Mediums The Amargi zeigte er sich vorsichtig optimistisch hinsichtlich der laufenden Gespräche.
„Ich betrachte den zwischen dem türkischen Staat und der PKK geführten Friedensprozess als eine äußerst wichtige Entwicklung“, sagte Guterres. Entscheidend sei, ob dieser Prozess zu einer umfassenden politischen Lösung führe.
Bedeutung über die Türkei hinaus
Nach Einschätzung des UN-Generalsekretärs würde eine tatsächliche Normalisierung weitreichende Folgen haben. „Eine vollständige Lösung dieser Frage wäre nicht nur für die Türkei oder die kurdische Bevölkerung in der Türkei von Bedeutung, sondern für die gesamte Region“, erklärte er. Damit verwies Guterres auf die über nationale Grenzen hinausgehende Dimension der Kurdistan-Frage und mögliche Auswirkungen einer Lösung auf die Stabilität im Nahen Osten.
Internationale Aufmerksamkeit für den Prozess
Die Aussagen des UN-Generalsekretärs unterstreichen, dass der aktuelle Prozess nicht nur innenpolitisch, sondern auch international beobachtet wird. Eine nachhaltige Lösung gilt seit Jahren als Schlüsselfrage für die politische Entwicklung in der Türkei sowie für die Dynamiken in der Region.
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