PYD-Delegation führt Gespräche in Damaskus
Eine Delegation der PYD hat in Damaskus Gespräche mit Vertreter:innen der Übergangsregierung sowie mit kurdischen und arabischen Akteur:innen geführt. Im Zentrum standen die kurdische Frage, Verfassungsfragen und der Status der kurdischen Sprache.
Eine hochrangige Delegation der PYD hat politische Gespräche in der syrischen Hauptstadt Damaskus geführt. Der Delegation gehörten unter anderem der Ko-Vorsitzende der Partei, Xerîb Hiso, die beiden Verantwortlichen des Büros für Außenbeziehungen, Sema Begdaş und Silêman Ereb, sowie die Mitglieder des PYD-Parteirats Sureya Mustafa und Hesen Ebdullah an. Nach Informationen aus PYD-Kreisen umfasste das Programm verschiedene politische Treffen und Kontakte in Damaskus.
Gespräche mit politischer Struktur der Übergangsregierung
Wie die PYD am Samstag mitteilte, stand im Mittelpunkt ein Treffen mit dem Generalsekretariat für politische Angelegenheiten der syrischen Übergangsregierung. Die Einrichtung arbeitet dem syrischen Außenminister Asaad al-Schaibani zu und gilt als einflussreiche Struktur innerhalb der aktuellen Regierungsorgane in Damaskus. Zwar verfügt das Gremium nicht über direkte Entscheidungskompetenzen, ihm wird jedoch eine wichtige beratende und koordinierende Rolle zugeschrieben.
Kurdische Frage und Verfassung
Bei den Gesprächen wurden nach Angaben der PYD mehrere zentrale politische Fragen diskutiert. Dazu gehörten die kurdische Frage in Syrien, laufende Verfassungsdebatten, der Status der kurdischen Sprache sowie Fragen der politischen und institutionellen Integration. Die Gespräche finden vor dem Hintergrund anhaltender Diskussionen über die zukünftige politische Struktur Syriens und die Rolle der autonomen Selbstverwaltung in Nord- und Ostsyrien statt.
Gespräche mit kurdischen und arabischen Kräften
Neben den Kontakten zur Übergangsregierung traf die PYD-Delegation nach eigenen Angaben auch Vertreter:innen kurdischer und arabischer politischer Kreise sowie zivilgesellschaftlicher Organisationen in Damaskus. Die Partei erklärte, sie wolle ihre politischen Kontakte in der syrischen Hauptstadt weiter ausbauen und ihre Bemühungen um einen gesamt-syrischen politischen Dialog fortsetzen.
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