Konvoi mit Verwundeten aus Aleppo erreicht Autonomiegebiete
Ein Konvoi mit Verletzten und Gefallenen aus den Stadtteilen Şêxmeqsûd und Eşrefiyê in Aleppo hat die Gebiete der Demokratischen Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien erreicht. Der Transport erfolgte im Rahmen eines zuvor vereinbarten Waffenstillstands
Ein Konvoi mit Verwundeten und Gefallenen aus den kurdisch geprägten Stadtteilen Şêxmeqsûd und Eşrefiyê hat die Gebiete der Demokratischen Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien (DAANES) erreicht. Das bestätigten lokale Hilfseinrichtungen am Sonntag. Der Konvoi traf nach einer Zwischenstation in Dair Hafir in den Autonomiegebieten ein. Die Verletzten wurden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser überführt. Um die medizinische Erstversorgung kümmerten sich Notfallteams des Kurdischen Roten Halbmonds (Heyva Sor a Kurd).
Die Evakuierung ist Teil eines Abkommens, das am Samstagabend infolge der seit Tagen verübten Angriffe durch Truppen und Milizen der syrischen Übergangsregierung auf die beiden Stadtteile zustande kam. Der Generalkommandant der Demokratischen Kräfte Syriens (QSD), Mazlum Abdi, erklärte, die Übereinkunft sehe einen Waffenstillstand und die sichere Ausreise von Verwundeten, Gefallenen, eingeschlossenen Zivilpersonen sowie Kämpferinnen und Kämpfern der Asayîş aus Şêxmeqsûd und Eşrefiyê in Richtung Nord- und Ostsyrien vor.
Abdi rief die vermittelnden Stellen auf, ihrer Verantwortung nachzukommen und dafür zu sorgen, dass die Vereinbarung eingehalten und weitere Verstöße verhindert werden. Zudem forderte er Garantien für eine sichere Rückkehr vertriebener Bewohner:innen in ihre Häuser.
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