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Foza Yûsif warnt vor drohendem Massaker in Rojava

 


Angesichts anhaltender Angriffe von Milizen der Regierungen in Damaskus und Ankara warnt die PYD-Politikerin Foza Yûsif vor der Gefahr eines Massakers in Rojava. Sie ruft alle kurdischen Kräfte zum gemeinsamen Handeln auf.

Aufruf zur kurdischen Mobilisierung
 
ANF / REDAKTION, 19. Jan. 2026.

Die kurdische Politikerin Foza Yûsif hat angesichts der eskalierenden Angriffe auf die Autonomieregion Nord- und Ostsyrien vor einem drohenden Massaker gewarnt. In einem Beitrag auf der Plattform X (vormals Twitter) sprach Yûsif von einer „Gefahr der Auslöschung“ und forderte alle kurdischen Kräfte zur kollektiven Mobilisierung auf.

„Trotz der von der Regierung in Damaskus angekündigten Waffenruhe wird diese nicht eingehalten“, erklärte Yûsif. Aktuell komme es zu anhaltenden Gefechten in Şedadê und Ain Issa, bei denen Milizen der sogenannten syrischen Übergangsregierung und der Türkei gegen die Kräfte der Selbstverwaltung vorgingen.

„Unsere Bevölkerung muss wachsam sein und auf alle Eventualitäten vorbereitet“, warnte Yûsif weiter. Die Eskalation habe das Potenzial, sich zu einem gezielten Massaker an der kurdischen Bevölkerung auszuweiten – insbesondere in jenen Regionen, die bereits mehrfach Ziel bewaffneter islamistischer Gruppen waren.

„Wir richten unseren Appell an alle kurdischen Kräfte: Ruft den allgemeinen Alarm aus“, so Yûsif, die zum Exekutivrat der Partei der demokratischen Einheit (PYD) gehört und Ko-Vorsitzende des Verhandlungsgremiums Nord- und Ostsyriens mit Damaskus ist. „Die Kurdinnen und Kurden in Rojava stehen vor der Gefahr der Auslöschung“, so Yûsif wörtlich.

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