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Rat von Şêxmeqsûd und Eşrefiyê verurteilt Verstöße gegen Abkommen


Der Volksrat der Stadtteile Şêxmeqsûd und Eşrefiyê in Aleppo hat erklärt, dass die syrische Übergangsregierung ihre Verpflichtungen einhalten muss. Er fordert dementsprechend, dass Gruppen, die Verstöße begangen haben, zur Rechenschaft gezogen werden.

Übergangsregierung muss ihre Verpflichtungen einhalten
 
ANF / ALEPPO, 1. Okt. 2025.

In Begleitung von Anwohner:innen sowie von Vertretungen politischer Parteien und zivilgesellschaftlicher Organisationen hat der Volksrat der mehrheitlich kurdischen Stadtteile Şêxmeqsûd und Eşrefiyê in Aleppo eine Presseerklärung zu den Entwicklungen in der Region abgegeben. Hierbei stellte der Rat insbesondere in den Fokus, dass die selbsternannte Übergangsregierung sowohl gegen das am 10. März unterzeichnete Abkommen zwischen dem Oberbefehlshaber der Demokratischen Kräfte Syriens (QSD), Mazlum Abdi, und Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa, wie auch gegen das am 1. April erzielte Abkommen bezüglich Aleppo verstoßen habe.

Einige mit dem Verteidigungsministerium verbundene Gruppen hätten demnach gegen die Abkommen verstoßen, indem sie Straßen blockierten, Treibstofflieferungen verhinderten, Stadtteile belagerten und die Zivilbevölkerung angriffen. Der Rat erklärte, dass diese Aktionen an die chauvinistische Politik der Baath-Regierung erinnerten.

Die QSD schützen alle Identitäten in Syrien

Außerdem bekräftigte er seine Unterstützung für die QSD und stellte klar: „Die QSD vertreten nicht nur uns, sondern alle Syrer:innen. Sie sind die einzige Kraft, die die Rechte und Errungenschaften der Frauen schützt, die Identität Syriens bewahrt und sich gegen eine Spaltung einsetzt.“

Der Volksrat der Stadtteile Şêxmeqsûd und Eşrefiyê rief alle Syrer:innen dazu auf, sich hinter die QSD zu stellen, und forderte gleichzeitig die syrische Übergangsregierung auf, „ihre Verpflichtungen einzuhalten und Gruppen, die Verstöße begangen haben, zur Rechenschaft zu ziehen“.

 

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