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122 Tage im Tunnelwiderstand von Werxelê


Die Kämpferin der Frauenguerilla YJA Star, Zeryan Esmer Botan, berichtet von den 122 Tagen, die sie in den Widerstandstunneln von Werxelê in Südkurdistan verbrachte.

Die Widerstandstunnel von Werxelê in der südkurdischen Region Avaşîn haben Geschichte geschrieben. Die zweitgrößte NATO-Armee beschränkte sich nicht nur auf konventionelle Mittel im Kampf gegen die Guerilla in den Tunnelsystemen, sondern setzte Chemiewaffen ein, sie versuchte die Tunnel zu sprengen, warf jeden Tag tonnenschwere Bomben und versuchte sogar, den Gipfel mit Baggern abzutragen. Mit der Zeit wurden immer größere Mengen an chemischen Kampfstoffen eingesetzt. Sie wurden mit Schläuchen und Ventilatoren in die Tunnel eingeleitet, um die Guerilla zu ersticken. Trotz alledem leisteten Kämpfer:innen Widerstand. Die YJA-Star-Kämpferin Zeryan Esmer Botan verbrachte 122 Tage in den Kriegstunneln. Sie berichtet im ANF-Gespräch über ihre Erfahrungen.


Wir erwarteten die Invasion“

Zeryan Esmer Botan erzählt, dass sie schon vor Beginn der Angriffe am 17. April 2022 in Werxelê war und sich zusammen mit anderen Kämpfer:innen militärisch, organisatorisch und ideologisch auf den Krieg vorbereitete: „Wir haben versucht, unsere Vorbereitungen an vielen Stellen zu abzuschließen, das reichte von der Munition bis zur Logistik. Wie werden wir dem Krieg begegnen, wie werden wir auf diese intensive Phase, in der wir uns befinden, reagieren, mit solchen Fragen beschäftigten wir uns. Alle Genoss:innen in den Kriegstunneln fokussierten ihre Vorbereitungen auf diese Frage. Der Werxelê-Gipfel ist ein strategisches Gebiet. Er beherrscht sowohl Avaşîn, einen Teil von Zap als auch die Region Sîda; alle waren sich dessen bewusst. Der intensive Krieg, der vor uns lag, führte zu intensiven Diskussionen und Planungen in Bezug auf Taktik und Methode. Generell wurde der Krieg im Zagros-Gebiet in dieser Hinsicht vorbereitet. Das war ein sehr wichtiger Prozess für uns. Wir konnten die große Aufregung bei allen wahrnehmen, denn alle Freundinnen und Freunde auf dem Gipfel ahnten, dass es eine Operation geben würde. Diese Aufregung war in den Augen aller Kämpferinnen und Kämpfer in den Kriegstunneln von Werxelê zu sehen. Vom Beginn des Krieges bis zum letzten Tag blieb diese Aufregung erhalten und wurde zur Lebenseinstellung. Auf dieser Grundlage haben wir uns unser Wort gegeben. Wir konzentrierten uns sehr darauf, wie wir taktisch vorgehen, wie wir den Feind ausschalten wollten, und bereiteten den Krieg entsprechend vor.“

Dieser Krieg war für mich ein Novum“

Noch bevor die Luftlandeinvasion am 17. April 2022 begann, fanden massive Luftangriffe auf die Region statt. Zeryan Esmer Botan erinnert an den Beginn der Invasion: „Die erste Landung erfolgte am Abend auf dem Werxelê-Gipfel in der Region Zap. Kurz vor dem Absetzen der Truppen waren alle Freund:innen sehr erschöpft, da sie intensiv an der Befestigung der Stellungen gearbeitet hatten. Ich saß mit einer Freundin an einem Ort, etwas weiter von den übrigen Freund:innen entfernt und wir diskutierten darüber, wann die Operation beginnen würde. Wir erwarteten die Operation und während wir diskutierten, informierten uns die Freund:innen, dass sie begonnen habe. Als sie uns sagten, dass wir die B-7-Raketenwerfer mitbringen sollten, ergriff uns große Aufregung. Dieser Krieg war ein Novum für mich. Es ist sehr aufregend, den Feind aus nächster Nähe zu sehen und am Krieg teilzunehmen. In so einem Moment ist man besorgt, nicht in der Lage zu sein, richtig zu reagieren. Denn es handelt sich um eine sehr sensible Lage. Nachdem der Feind in Werxelê gelandet war, wurde eine Aktion geplant und eine Gruppe von Freund:innen bereitete sich darauf vor.

Die erste Aktion gab uns Moral“

Wir waren alle sehr begeistert von unserer ersten Aktion. Alle Freund:innen waren in bester Stimmung wegen des Erfolgs der Aktion. Und gleichzeitig gab es neben dieser Moral auch eine sehr große Entschlossenheit, den Feind hier zu besiegen. In der Anfangsphase der Operation führten wir pausenlos Angriffe gegen den Feind durch, hielten ihn fern und trafen ihn immer wieder schwer. Die schweren Schläge, die die türkische Armee erlitt, veranlassten sie, Werxelê auch in Avaşîn anzugreifen. Als der Feind auf unserem Gipfel eintraf, wurden auch hier die Aktionen fortgesetzt. Wir stellten dabei fest, dass wir nicht gegen Soldaten eines zum Kampf gegen uns entschlossenen Heeres kämpften. Sie waren nicht in der Lage, gegen uns in den Nahkampf zu gehen. Dazu fehlte ihnen der Mut.

Dieser Mangel an Mut des Feindes war sehr offensichtlich. Das galt nicht nur für die Kriegsrealität in den Tunneln, in denen wir uns befanden, sondern ganz allgemein konnten wir das an der Haltung des Feindes und an den Aktionen unserer Genoss:innen erkennen. Der Feind hatte nicht den Mut, uns eins zu eins zu bekämpfen. Sie kämpften fast gegeneinander darum, nicht in die Tunnel gehen zu müssen. Der eine sagte, du gehst, der andere sagte, nein du gehst. Sie wussten nicht, warum sie kämpften und wohin sie gingen.

Chemiewaffeneinsätze beginnen

Mit Beginn der Invasion und der Ankunft des Feindes wurde Giftgas an allen Höhleneingängen eingesetzt. Da wir im Inneren Gegenmaßnahmen entwickelt hatten, waren wir davon zunächst nicht betroffen. Jedes Eindringen des Feindes in den Tunnel wurde mit Guerillaaktionen beantwortet. Der Feind versuchte daher, eine Form der Spezialkriegspolitik anzuwenden. Jedes Mal, wenn er in Schwierigkeiten geriet, forderte er uns zur Kapitulation auf und versuchte mit allen möglichen Mitteln und Methoden, den Willen der Guerilla zu schwächen. Unvorstellbare Methoden wurden ausprobiert. Aber in diesen Zeiten lernt man sich selbst besser kennen, und der Fokus darauf, wie man den Gegner noch mehr zum Scheitern bringen kann, entwickelt sich sehr. Diese Art der Fokussierung entwickelte sich bei allen Freund:innen, denn alle empfanden und dachten ähnlich. Man konnte diese Gedanken sehr leicht in den Gesichtern ablesen. Die aufopferungsvolle Haltung, die sie an den Tag legten, die mutigen Handlungen, die den Feind ins Leere laufen ließen, zeigten sich bei allen.“

Sie wollten uns mit Cola und Junkfood beeindrucken“

Die Guerillakämpferin berichtet, die türkische Armee habe sich in Werxelê in großen Schwierigkeiten befunden und sich von Anfang bis zum Ende vor allem mit aller Kraft gegen die Kriegstunnel gerichtet: „Es war eines der Ziele des Feindes, Werxelê so schnell wie möglich einzunehmen. Unser Ziel war es, Werxelê nicht dem Feind zu überlassen. Deshalb hatte der Feind große Schwierigkeiten, in unsere Festung des Widerstands vorzudringen. Er nutzte ständig neue Methoden, um hereinzukommen. Manchmal blockierte der Feind die Ausgänge, manchmal sprengte er sie, manchmal setzte er Giftgas ein, um uns die Luft zum Atmen zu nehmen. Er wollte uns physisch niederzwingen und psychisch brechen. Die Methoden der türkischen Armee, uns zu brechen, waren jedoch banal. So tranken sie beispielsweise nahe des Eingangs zur Höhle Cola und warfen die Dosen hinein. Sie wollten uns mit Cola und Junkfood beeindrucken. Eine derartig billige Herangehensweise an eine Guerillabewegung belegt die Einfältigkeit des Feindes. Die PKK ist eine Bewegung, die 50 Jahre lang Widerstand gegen Millionen von Versuchen, ihren Willen zu brechen, geleistet hat. Es besteht kein Zweifel, dass das Vorgehen der türkischen Soldaten darauf zurückzuführen ist, dass sie unsere Partei, die PKK, und den Willen der Guerilla nicht begreifen können. Diese billigen Versuche fanden keinen Widerhall. Das setzte den Feind sehr unter Druck. So sehr, dass selbst hochrangige Verantwortliche kamen und Aufrufe an uns richteten.“

Die eingesetzten Chemiewaffen und ihre Wirkungen

Zeryan Esmer Botan berichtet über die Ausweitung der Chemiewaffeneinsätze: „Unsere Genoss:innen, die in den Kriegstunneln kämpfen, haben sich darauf vorbereitet, dem Feind immer massiver zu begegnen, anstatt sich damit zufrieden zu geben, dass die türkische Armee feststeckt. Dies zeigt sich in den Aktionen und in den Verlusten, die der Feind erlitten hat, aber auch in den verbrecherischen Methoden der Kriegsführung, die der Feind verzweifelt eingesetzt hat. Eine der unmoralischsten und unethischsten Methoden der Kriegsführung ist der Einsatz von Giftgas. Es besteht kein Zweifel, dass die verwendeten Gase eine entsprechende Wirkung haben. Die türkische Besatzungsarmee setzt verschiedene Giftgase gegen die Guerilla ein. In der Anfangsphase des Krieges wurde Chlor verwendet. Geschmack und Geruch dieses Gases erinnerten an Bleichmittel. Dieser Typ wurde in den ersten Monaten am häufigsten verwendet. Der Feind begnügte sich nicht mit dem Einsatz von Chemikalien, sondern setzte am selben Tag nacheinander sowohl Giftgas als auch Bomben ein. Wenn man durch die Tunnel ging, konnte man die Wirkung der Gase deutlich sehen. Da die verwendeten Giftgase in die Wände des Tunnels und den Boden eindrangen, wurden die Gaspartikel bei der kleinsten Bewegung erneut aktiviert. Das führte zu Brennen in den Augen, Übelkeit, starken Kopfschmerzen und vielen anderen Reaktionen. Nach einiger Zeit verursachte die Exposition verschwommenes Sehen, starke Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwäche.

Eine andere Art von Giftgas wurde durch Sauerstoff aktiviert. Dadurch wurde der Sauerstoff in den Tunneln verbraucht und das Atmen fiel schwer. Jeder kann sich vorstellen, welche Auswirkungen es hat, wenn man von der Luft abgeschnitten wird.

Eine weitere Methode war die Verwendung von Teer. Wenn Pech verwendet wurde, entstand ein schwarzer Rauch, der lange Zeit anhielt. Eine der grausamsten Methoden bestand im Einsatz von Nervengas. Dieses Nervengas war geruchsneutral und hatte eine sehr starke Wirkung. Es verursachte Gedächtnisverlust, betäubte den Körper wie ein Narkotikum, machte ihn lethargisch und beseitigte die Fähigkeit, sich zu bewegen und zu denken. Das Verhalten eines Menschen glich dem eines Kindes. Nichts, was man tut oder spricht, geschieht bewusst. Zweifellos haben die eingesetzten Gase uns alle in Mitleidenschaft gezogen, und wir haben einige Medikamente und Methoden eingesetzt, um ihre Auswirkungen zu beseitigen, aber drei unserer Genoss:innen sind dabei gefallen. Es handelte sich um Baz Mordem, Helbest Koçerîn und Demhat Têkoşîn. Das verwendete Gas war rauchfrei und hatte eine fast gräuliche Farbe. Es verursachte schwere Amnesie.

Das Geschehene musste dokumentiert werden“

Wir alle wussten, dass der Einsatz dieser Gase ein Kriegsverbrechen darstellte, und so sahen wir es als unsere Verantwortung gegenüber unserem Volk und der Geschichte an, das Geschehen zu dokumentieren. Unsere Bewegung präsentierte diese Dokumentationen der Öffentlichkeit als Belege für die Kriegsverbrechen. Şehîd Helbest hatte eine Zeitlang das Augenlicht verloren. Sie konnte nicht mehr essen, ihr Körper war schwach und erschöpft. Wir haben versucht, ihr zu helfen und sie zu behandeln. Das hat ihr geholfen, sich mit der Zeit ein wenig zu erholen. Das hielt jedoch nicht an und die Symptome traten erneut auf. Das gilt auch für Heval Demhat.

Heval Baz war von dem Giftgas stärker betroffen als viele seiner Freund:innen, da er sich häufig in den Tunneln bewegte, um diese zu kontrollieren. Dadurch war er dem Gas besonders stark ausgesetzt. In der Anfangsphase war keinem von uns klar, dass Heval Baz so schlimm exponiert sein könnte, aber gegen Ende begann sich diese Situation abzuzeichnen. Seine Konstitution wurde ein wenig schwächer, was sich mit der Zeit bemerkbar machte. Eines Tages gingen die Freund:innen gemeinsam los, die Eingänge der Tunnel zu kontrollieren. Der Feind setzte Gas ein. Heval Baz ging allein dorthin und spürte sofort die Auswirkungen des Gases. Es waren die gleichen Symptome wie bei Hevala Helbest. Er und alle anderen wurden sofort versorgt. Das Giftgas hatte am Anfang eine starke Wirkung. Diese Wirkung verfestigte sich bei Heval Baz im Laufe der Zeit. Es wurde soviel Giftgas verwendet, das es im Innern der Höhlen nicht mehr genügend Sauerstoff gab. Da Heval Baz nicht genügend Sauerstoff bekam, verschlechterte sich sein Zustand und er konnte nicht mehr aufstehen.

In Werxelê kämpften alle mit großem Ehrgeiz. Heval Baz war ein Freund, der eine sehr wichtige Rolle in diesem Krieg spielte. Wir versuchten ihn bis zuletzt zu retten, aber die Stärke der eingesetzten Chemiewaffen und der Mangel an Sauerstoff führten dazu, dass er fiel. Wir haben viele Lösungen entwickelt, um die Guerilla vor den eingesetzten Giftgasen zu schützen, aber das Ergebnis war nicht immer das, was wir wollten.

Zum Sieg entschlossen“

Der Feind verwendete Giftgas mit sehr starker und unterschiedlicher Wirkung, diese gehen über das hinaus, was ich beschrieben habe. Wir haben Maßnahmen entwickelt, wir haben die Situation nicht so hingenommen, wie sie war. In den Werxelê-Kriegstunneln wurde großer Widerstand geleistet. Die türkische Besatzungsarmee war dem Widerstand und der Entschlossenheit zum Kampf, die wir in den Tunneln zeigten, hilflos ausgeliefert. Diese Situation veranlasste den Feind dazu, verschiedene neue Wege zu probieren. Vom ersten bis zum letzten Tag des Krieges war uns klar, dass der Feind uns nicht besiegen kann. Dies ist eine Tatsache. Da er keine Ergebnisse erzielen konnte, brachten sie Bagger und Baumaschinen und sie versuchten, die Höhlen über uns einzureißen. Hier wird natürlich klar, dass der Feind seine Niederlage nicht akzeptieren konnte, so dass er verzweifelte und Bagger auf die Gipfel der Berge bringen musste. Doch ganz gleich, wie viele verschiedene Methoden der Feind anwendet, der apoistische Geist gibt uns die Kraft, alle Schwierigkeiten zu überwinden. In Werxelê kam dieser opferbereite Geist zum Vorschein. Alle waren sehr darauf bedacht, dem Feind keinen Raum zum Atmen zu geben. Man konnte das sehr klar erkennen; die Loyalität gegenüber Rêber Apo [Abdullah Öcalan] und den Gefallenen zeigte sich auf höchstem Niveau. Dies schuf ein hohes Maß an Moral und Motivation und stärkte den Kampf, den wir führten. Das Gefühl der Genossenschaftlichkeit, das dort entstand, stärkte die Überzeugung, dass wir niemals besiegt werden würden. Dies ist ein sehr wichtiges Detail, denn wo ein solches Denken vorhanden ist, kann es niemals eine Niederlage geben. Deshalb werden wir den Gefallenen Cumali, Çavrê, Mahir und den anderen nachfolgen. Sie sind im vergangenen Jahr in Werxelê mit dieser Haltung gefallen. Wir waren entschlossen, in Werxelê eine zweite Hochburg des Widerstands schaffen. Und so ging Werxelê dank des Mutes, der sich durch die Gefallenen zeigt, als eine Hochburg des Widerstands in die Geschichte ein.“

Der Wille der Guerilla wurde nicht gebrochen“

Botan berichtet über die Fortsetzung des Widerstands: „Bis zum Ende haben wir viel zusammen durchgemacht, wir haben gekämpft, wir haben größte Mühen auf uns genommen, es gab eine Entschlossenheit, die bis zum Ende anhielt. Der Feind konnte unseren Willen nicht brechen, das ist sehr wichtig. Es gibt nichts, war der Feind nicht gegen uns angewandt hätte, aber diese Situation hat uns, das heißt unsere Entschlossenheit, nicht beeinträchtigt. Das war das Ergebnis, sowohl im Innern als auch was den Krieg betrifft, den wir weiterführen werden. Es bleibt eine 122-tägige Geschichte des Widerstands.

Je intensiver der Widerstand, der Krieg und die Aktionen in den Tunneln sind, desto intensiver sind die Aktionen der mobilen Einheiten im Kampfgebiet draußen. Als professionelle Einheiten haben die mobilen Teams dem Feind draußen schwere Schläge versetzt und die feindlichen Angriffe auf unsere Freund:innen in den Tunneln massiv behindert. Wir waren entschlossen, Werxelê nicht dem Feind zu überlassen, sowohl diejenigen von uns, die in den Kriegstunneln kämpften, als auch die mobilen Kräfte draußen. Dieser Krieg wurde im selben Geiste drinnen und draußen geführt.

Angesichts dieser Tatsache verzweifelte der Feind und griff mit grausamsten Methoden an. In diesem Krieg sind vier unserer Freund:innen gefallen. Alle hatten eine Rolle und eine Mission; die Freund:innen dort sind mit großer Opferbereitschaft und Mut gegen den Feind vorgegangen. Dadurch ist eine große Kraft entstanden. Wir ließen nie den Gedanken zu, der Feind könne uns zu irgendetwas zwingen. Jedes Mal, wenn der Feind versuchte, uns physisch zur Aufgabe zwingen, führte das dazu, dass wir mehr Hass und Wut entwickelten. Die Haltung, die sich dabei herauskristallisierte, ist eine Haltung, die den Feind vernichten wird. Dieser Krieg, den wir geführt haben, war eine Notwendigkeit, um unserer Verantwortung sowohl gegenüber unserem Volk als auch gegenüber Rêber Apo gerecht zu werden. In diesem Verantwortungsbewusstsein werden wir unseren permanenten Kampf zum Erfolg führen.

Es gibt eine Tatsache, die sich in diesem Krieg und in anderen Kriegen immer wieder gezeigt hat: Egal, wie viel Technik der Feind gegen uns anwendet, er kann gegen die Überzeugung und den Willen der Guerilla nichts ausrichten. Der Feind wurde so besiegt. Dieser Widerstand ist eine Ehre für uns. Es war eine Ehre für mich, an diesem Widerstand teilzunehmen.“

 

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