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Newroz in Şehba: „Efrîn wird befreit werden“

 


Auf einer Newroz-Feier in der nordsyrischen Şehba-Region stand der Kampf für die Befreiung Efrîns von der Besatzung durch die Türkei im Vordergrund.

Vertriebene aus Efrîn feiern Newroz

Im Kanton Efrîn/Şehba findet eine Newroz-Feier statt. Die ursprünglich für den 21. März geplante Veranstaltung war wegen starker Regenfälle abgesagt worden und konnte heute unter strahlend blauem Himmel in Elûşa im Kreis Ehdas durchgeführt werden. Alle Veranstaltungen zum Neujahrsfest in der Autonomieregion Nord- und Ostsyrien finden mit der Forderung nach Freiheit für Abdullah Öcalan und eine politische Lösung der kurdischen Frage statt. In der Şehba-Region, in der Hunderttausende Vertriebene aus Efrîn leben, stand zudem die Befreiung von der Besatzung durch die Türkei im Vordergrund.


„Solange Efrîn nicht befreit ist, können wir alle nicht sagen, dass wir frei sind“, sagte die PYD-Politikerin Foza Yûsif bei der Feier. „Der Widerstand der Menschen aus Efrîn wird bis zur Befreiung weitergehen. Die türkischen Besatzer und ihre Banden können unseren Willen nicht brechen. Wir setzen alle Mittel ein, um Efrîn, Girê Spî und Serêkaniyê von der Besatzung zu erlösen.“

Yûsif wies in ihrer Rede darauf hin, dass die von der türkischen Armee als Söldner rekrutierten Dschihadisten bei der Einnahme von Efrîn am 18. März 2018 als erste Eroberungsgeste die Statur von Schmied Kawa aus der Newroz-Legende eingerissen haben: „Kawa symbolisiert den Sieg über die Tyrannei und die Menschen aus Efrîn leisten seit sechs Jahren entschlossenen Widerstand. Mit diesem Widerstand wird Efrîn befreit werden.“

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