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Selbstverteidigung: HRE greifen türkische Stützpunkte in Syrien an


Der türkische Staat verstärkt seine Truppen an Stützpunkten in Efrîn und Azaz und bombardiert gezielt die Zivilbevölkerung. Die Widerstandsgruppe HRE hat zur Selbstverteidigung türkische Militärbasen angegriffen, elf Soldaten kamen ums Leben.

Die Befreiungskräfte Efrîns (HRE) haben die türkischen Besatzungstruppen und ihre islamistischen Proxys in Nordsyrien angegriffen. Wie die Widerstandsgruppe mitteilt, sind bei den Aktionen in Efrîn-Şêrawa, Bab und Azaz elf Soldaten der türkischen Armee und drei Dschihadisten getötet worden:

„Die türkischen Besatzungstruppen und ihre Banden haben ihre Angriffe auf unsere Region intensiviert. Die Angriffe richten sich vor allem gegen die Zivilbevölkerung, die durch die Besatzung von Efrîn vertrieben wurde. Die vertriebenen Menschen sind ein explizites Ziel Angriffsziel der Besatzer. Als Verteidigungskräfte unseres Volkes schützen wir unter allen Umständen die Bevölkerung und unser Land. Dafür haben wir im Rahmen unseres Rechts auf Selbstverteidigung zwischen den 24. und 26. Juli effektive Aktionen gegen die Besatzer in Şêrawa, Bab und Azaz durchgeführt.“

Demnach haben die HRE am 24. Juli eine türkische Militärbasis im Dorf Cilbir in Şêrawa angegriffen. Bei der Aktion wurden vier Soldaten getötet und weitere verletzt, ein Panzer und gepanzerte Militärfahrzeuge wurden beschädigt. Am 25. Juli kamen bei zwei HRE-Aktionen in Bab drei Dschihadisten ums Leben, vier weitere wurden verletzt.

Weiter heißt es in der Erklärung: „Der türkische Staat verstärkt seit einer Weile seine Truppen in Stützpunkten in Efrîn und Azaz. Die Truppentransporte wurden von unseren Kräften beobachtet. Am 26. Juli wurde eine wirksame Aktion gegen die türkische Basis im Dorf Cibrin in Azaz durchgeführt. Dabei wurden sieben Soldaten getötet und sechs Soldaten verletzt. Ein Panzer, eine Haubitze und mehrere Stellungen wurden zerstört, ein Reo-Fahrzeug beschädigt.“

Wer sind die HRE?

Die Hêzên Rizgariya Efrînê (HRE) sind 2018 nach der Besatzung von Efrîn durch die Türkei gegründet worden. Mit dem Ziel, die Region von den Besatzern zu befreien, führt die Widerstandsgruppe gezielte Anschläge gegen die türkischen Truppen und ihre dschihadistischen Söldner durch. Die Vertriebenen aus Efrîn sind ständigen Angriffen ausgesetzt, zuletzt wurden sechs Frauen und Mädchen bei der Kartoffelernte auf einem Feld bei Tel Rifat durch eine türkische Granate verletzt.

 

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