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Nordostsyrien: Zwei Dutzend Tote in 1 Woche durch türkische Drohnen


In den Autonomiegebieten von Nord- und Ostsyrien sind innerhalb einer Woche mehr als zwei Dutzend Menschen bei Drohnenangriffen des Nato-Staates Türkei ums Leben gekommen.

In den Autonomiegebieten von Nord- und Ostsyrien sind binnen einer Woche mehr als zwei Dutzend Menschen durch Bombardierungen des Nato-Staates Türkei ums Leben gekommen. Nach Angaben von Mazlum Abdi, dem Oberkommandierenden der Demokratischen Kräfte Syriens (QSD), gehörten insgesamt neun der Todesopfer verschiedenen Verbänden des multiethnischen Bündnisses an, dreizehn waren Zivilpersonen. Vier weitere Menschen wurden an diesem Donnerstag nahe Ain Issa von einer türkischen Killerdrohne getötet. Es handelte sich um Angehörige der Kräfte der inneren Sicherheit (Adayîş), drei der Gefallenen waren Frauen.

„Die türkischen Drohnenangriffe haben zugenommen und zielen auf die Gemeinschaft im Nordosten Syriens und ihre Institutionen an, die für die Aufrechterhaltung der Stabilität verantwortlich sind“, schrieb Abdi mit Blick auf den heutigen Luftschlag. Der Angriff war am frühen Morgen südöstlich von Ain Issa erfolgt und richtete sich gegen das Fahrzeug der vierköpfigen Asayîş-Einheit, die auf dem Weg in das Flüchtlingslager Tall al-Samen (Til Semin) war.

„Die internen Sicherheitskräfte sind für den Schutz der Sicherheit von Städten, zivilen Einrichtungen, Vertriebenenlagern und Internierungseinrichtungen für IS-Gefangene zuständig. Ein Angriff auf sie stellt damit eine direkte Bedrohung der Stabilität in der gesamten Region dar“, so Abdi. Der Oberbefehlshaber der QSD sprach den Familien der Gefallenen sein Mitgefühl aus und bekräftigte: „Wir werden unser Land und unser Volk weiterhin schützen.“

 

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