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Männerbildung in Jineolojî im Camp Mexmûr


Im selbstverwalteten Flüchtlingslager Mexmûr wurde eine Männerbildung in der Frauenwissenschaft Jineolojî abgeschlossen. Die Bildungen dienen der Demokratisierung der Gesellschaft und der Bekämpfung des Patriarchats.

Die Frauenwissenschaft Jineolojî hat sich zu einem der wichtigsten Mitteln der Frauenbefreiung entwickelt. Dabei geht es nicht nur um Forschung und Empowerment, sondern auch um die Veränderung des Mannes. In diesem Rahmen werden regelmäßig Männerbildungen durchgeführt.

Ein solches Seminar ging am Sonntag nach insgesamt sechzehn Tagen im selbstverwalteten Flüchtlingslager Mexmûr in Südkurdistan zu Ende. Die nach der Gefallenen Esmer Devrim Zerdeşt benannte Ausbildungseinheit befasste sich mit der Bedeutung eines freien partnerschaftlichen Zusammenlebens, der Frauengeschichte und der Frauenwissenschaft Jineolojî.

Zum Ende der Veranstaltung erklärte Marya Bozan vom Jineolojî-Komitee: „Bildung ist eine grundlegende Methode, um die Gesellschaft zu erhalten. Wir streben seit langem nach Veränderung und Transformation in der Gesellschaft. Auf dieser Grundlage machen wir Bildungsarbeit. Die Probleme, die in der Gesellschaft auftreten, sind nicht nur die Probleme der Frauen oder Probleme, die Frauen alleine betreffen. Sie betreffen alle Individuen in der Gesellschaft. Aus diesem Grund sollte Bildung alle Mitglieder der Gesellschaft umfassen. Die Hauptmethode zur Lösung der sozialen Probleme besteht darin, die Individuen der Gesellschaft zu bilden. Als Jineolojî-Komitee haben wir nun begonnen, auch Männer auszubilde

 

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