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Syrien-Frage: MSD-Abordnung trifft US-Kongressmitglieder


Die nordostsyrische Abordnung unter der Leitung von Ilham Ehmed setzt ihre diplomatische Reise durch die USA fort. Nach Empfängen im Weißen Haus und im Außenministerium fanden nun Gespräche mit Senatoren und Repräsentanten des US-Kongresses statt.

Spitzendiplomatinnen und Diplomaten der Autonomieverwaltung von Nord- und Ostsyrien haben sich in Washington mit einer Gruppe von Senatoren und Repräsentanten des US-Kongresses zu Gesprächen über die Syrien-Krise und Fragen zur Terrorismusbekämpfung und regionaler Stabilität getroffen. Beteiligt an der Zusammenkunft waren Senator Chris Van Hollen sowie die Kongressabgeordneten Lois Frankel und Adam Smith.

Alle zogen nach dem Gespräch ein positives Fazit, heißt es in einem Statement der Abordnung unter Leitung der Vorsitzenden des Exekutivausschusses im Demokratischen Syrienrat (MSD), Ilham Ehmed. Es habe ein intensiver Austausch über den seit 2011 andauernden Syrienkonflikt und Möglichkeiten für eine politische Lösung stattgefunden. Auch sei die Bedeutung der Rolle der USA bei der Suche nach einer „umfassenden Lösung“ für die Krisen in dem kriegsgebeutelten Land „im Einklang mit internationalen Resolutionen“, allen voran der Resolution 2254 des UN-Sicherheitsrates erörtert worden.

Die US-Vertreter bekräftigten ihre weitere Unterstützung für die Demokratischen Kräfte Syriens (QSD) und deren Kampf gegen den Terrorismus. „Es wurde die Notwendigkeit betont, die Präsenz der US-Truppen in Syrien und ihre Partnerschaft mit den QSD so lange aufrechtzuerhalten, bis eine nachhaltige politische Lösung in Syrien erreicht ist“, so die Abordnung.

Das Treffen mit den US-Kongressmitgliedern reiht sich ein in eine Serie hochrangiger Gespräche zwischen Verantwortlichen aus Nord- und Ostsyrien und US-Politikern. Zuvor war die Delegation, deren weitere Mitglieder Nazira Gewriye als Vertreterin der Autonomiebehörde in Cizîrê, Dr. Ghassan al-Youssef vom Zivilrat in Deir ez-Zor, Bassam Saqr vom MSD-Präsidialrat sowie Sinem Muhammad, MSD-Vertreterin in Washington, sind, im Weißen Haus und im US-Außenministerium empfangen worden. Weitere Gespräche fanden mit Vertreter:innen von Zivilgesellschaft und Wirtschaft statt.

 

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