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14. Gruppe verlässt Hol-Camp


Die 14. Gruppe von Menschen aus dem Internierungs- und Flüchtlingslager al-Hol in Nordostsyrien hat das Camp verlassen.

Am Dienstag hat die 14. Gruppe von syrischen Staatsangehörigen das Internierungs- und Flüchtlingslager al-Hol verlassen. Die 256-köpfige Gruppe machte sich auf den Weg in ihre Heimatregion Deir ez-Zor. Bei den Menschen in dem Camp handelt es sich in vielen Fällen um Angehörige von IS-Mitgliedern. Personen, denen keine Verbrechen zur Last gelegt werden, werden auf Antrag nach einem Sicherheitscheck nach und nach in ihre Gemeinden entlassen. Es befinden sich immer noch über 60.000 Menschen aus 52 Nationen im Camp Hol.

14. Gruppe Syrer:innen verlässt Camp Hol

Im Oktober hatte die Selbstverwaltung die Entlassung aller 25.000 syrischen Staatsangehörigen im Rahmen einer Amnestie angekündigt. Unter Vereinbarung mit Stämmen und Gemeinden wird die Entlassung der Familien vorbereitet. Schritt für Schritt soll so das vollkommen überfüllte Lager entlastet werden. Al-Hol galt mindestens bis zur letzten großangelegte Anti-IS-Operation im Camp als „heimliche Hauptstadt“ des IS. Zellenstrukturen setzten mit Morden und anderen Gewalttaten die Scharia-Interpretation des IS um. Nach der Operation Ende März und Anfang April nahm die Zahl der IS-Angriffe im Camp rapide ab.

 

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