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Stämme aus Raqqa: Wir stehen an der Seite der QSD



Stämme aus Raqqa haben eine Erklärung zu den Anschlägen auf führende Persönlichkeiten in Nordostssyrien abgegeben und ihre Unterstützung für die QSD bekräftigt.

In Nord- und Ostsyrien, insbesondere in der Region Deir ez-Zor, findet eine tödliche Anschlagserie gegen führende Persönlichkeiten aus der Gesellschaft statt. Stammesälteste aus Raqqa haben dazu eine Erklärung abgegeben.

„Weltweite Krisen haben den Mittleren Osten und insbesondere Syrien zum Ziel von Besatzungsangriffen gemacht. Syrien ist zu einer Arena der Kämpfe internationaler Mächte geworden. Die Völker Nord- und Ostsyriens haben eine Revolution verwirklicht und leben friedlich zusammen. Die Revolution wird jedoch durch Konflikte zwischen den regionalen Kräften und bewaffneten Gruppen bedroht. In Syrien hat diese Situation zur Verbreitung des Terrorismus geführt. Viele Staaten haben den Terror unterstützt und damit die Krise verschärft. Syrien befindet sich in einem finsteren Tunnel, von innen und außen finden Angriffe statt.

Die in dieser schwierigen Situation gegründeten Demokratischen Kräfte Syriens (QSD) haben den Anspruch, ganz Syrien zu befreien. Sie bekämpfen den Terror und haben dafür gesorgt, dass in Nordostsyrien das Projekt einer demokratischen Nation aufgebaut wird.

Die Völker Nord- und Ostsyriens haben diese Strategie akzeptiert. Aus der gesamten Region haben sich junge Menschen den QSD angeschlossen. Die arabischen Stämme haben eine wichtige Funktion in diesem neu aufgebauten System. Die QSD haben Nordostsyrien mit Unterstützung der internationalen Koalition befreit.

Dieser Erfolg missfällt bestimmten Kreisen im In- und Ausland. Um ihn zunichte zu machen, werden Komplotte geschmiedet. Es werden Pläne umgesetzt, um das Projekt der demokratischen Nation zu zerstören. Dafür sind verdeckte Zellen gegründet worden. Ihnen werden die besagten Pläne vorgelegt und sie werden finanziert. Diese Zellen haben Scheichs der nordostsyrischen Stämme und führende Persönlichkeiten angegriffen. Die Angriffe haben mit der Ermordung von Scheich Bashir Fasil al-Huwaidi, Omar Oloush, Abed al-Halaf al-Hasan, Hevrîn Xelef und weiteren Personen begonnen und sind mit den Anschlägen auf  Scheich Ibrahim Halil al-Hifil und Muttshar al-Hifil fortgesetzt worden. Ziel dieser Attentate ist die Zerstörung der gesellschaftlichen Solidarität, die für ein würdevolles Leben in einem demokratischen, freien und nicht zentralistischen Syrien aufgebaut worden ist. Der zwischen den Völkern der Region existierende Geist der Geschwisterlichkeit hat das bisher nicht zugelassen.

Diese Art von Anschlägen verstärkt unser Beharren auf dem Widerstand und unseren Willen, gegen die geplanten Machenschaften von innen und außen vorzugehen. Die Gesellschaft Syriens ist endlich stark genug, um ihre Probleme ohne äußere Einmischung zu lösen.

Als Stämme aus der Region Raqqa erklären wir erneut unsere Unterstützung für die Demokratischen Kräfte Syriens. Um unsere Einheit zu stärken und unsere Errungenschaften zu verteidigen, rufen wir die Stammesjugend dazu auf, sich den QSD anzuschließen. Es liegt in unser aller Verantwortung, die Angriffe zu stoppen. Die Kreise, die die Ruhe in der Region stören wollen, müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Ihre Pläne müssen angeprangert werden. Bloße Kritik reicht dafür nicht aus. Gegen die Pläne, die sich gegen symbolische Persönlichkeiten unserer Gesellschaft und die von uns angestrebten Projekte richten, müssen wir geschlossen vorgehen.“

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