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Rojava wird systematisch von der Türkei ausgetrocknet


Vor drei Monaten hatte die türkische Wasserbehörde den Durchfluss des Euphrat massiv reduziert. Die auf Bewässerung angewiesene Feldwirtschaft in Nordsyrien erleidet massive Schäden.

Seit Mai hat die Türkei Rojava und Nordsyrien de facto das Wasser abgedreht. Dies ist aufgrund des systematisch ausgebauten GAP-Staudammnetzwerks ohne weiteres möglich und wird immer wieder von der türkischen Regierung als Druckmittel eingesetzt. Nach Angaben der Wasserverwaltung von Nord- und Ostsyrien gingen der Region etwa 14 Milliarden Kubikmeter Wasser durch die Sperre verloren. Dies betrifft nicht nur die Trinkwasserversorgung und Bewässerung der Felder, sondern insbesondere auch die Elektrizitätsproduktion in der Region.

Wasser als Waffe wird gegen die Autonomieregion Nord- und Ostsyrien systematisch eingesetzt. So öffnete die Türkei im vergangenen Jahr plötzlich die Schleusen und überschwemmte weite Landstriche Nordsyriens.

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