Rückkehr nach Afrin: Warum ein Abkommen allein noch keinen Frieden schafft
adopt a revolution: Bericht aus Syrien vom 9. April 2026 400 vertriebene Familien reisen zurück nach Afrin. Doch manche kommen dort vor besetzten Häusern an. Die Bilder aus Nordsyrien wecken vorsichtige Hoffnung: Nach Jahren der Vertreibung und Flucht infolge der türkischen Militäroperation „Olivenzweig“ im Jahr 2018 kehren seit März 2026 die ersten vertriebenen kurdischen Familien in ihre Heimatregion Afrin zurück. Grundlage dafür ist das Abkommen zwischen Damaskus und den Syrian Democratic Forces (SDF) vom 29. Januar, das weitreichende Folgen für die Stabilität in der Region hat. Doch während die politische Ebene Erfolge feiert, zeigt die Realität vor Ort, wie zerbrechlich dieser Prozess ist. Hier wird deutlich, warum die Zivilgesellschaft in Syrien heute wichtiger ist denn je. Es geht nicht nur um sichere Rückkehrwege, sondern um das Recht auf Identität und ein Zuhause. Ein Hauch...