Über 200 weitere Geiseln aus Haft der syrischen Übergangsregierung freigelassen
Im Rahmen eines Abkommens zwischen den QSD und der syrischen Übergangsregierung sind weitere 232 Gefangene freigelassen worden. Die Betroffenen wurden in Hesekê und Qamişlo von Angehörigen empfangen.
Eine weitere Gruppe von Geiseln, die während der Offensive gegen die Demokratische Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien (DAANES) von Truppen der syrischen Übergangsregierung verschleppt worden waren, ist freigelassen worden. Die insgesamt 232 Personen erreichten am Freitagabend die Städte Hesekê und Qamişlo.
Hesekê
Die ehemaligen Gefangenen wurden von Angehörigen, Bewohner:innen der Region sowie Vertreter:innen der Asayîş empfangen. Unter den Freigelassenen befinden sich sowohl Mitglieder der Sicherheitsstrukturen der DAANES als auch Zivilist:innen. Die Freilassung erfolgte im Rahmen des Abkommens vom 29. Januar zwischen den Demokratischen Kräften Syriens (QSD) und der Führung in Damaskus.
Qamişlo
Bereits mehrere Gruppen freigelassen
Es handelt sich um die vierte Gruppe freigelassener Geiseln seit Inkrafttreten des Abkommens. Die erste Gruppe mit 100 Personen war am 10. März freigelassen worden. Am 19. März folgte eine zweite Gruppe mit 300 Personen, während am 11. April weitere 400 Menschen freikamen. Mit der aktuellen Freilassung erhöht sich die Zahl der freigelassenen Geiseln auf mehr als tausend. Nach Angaben der kurdischen Frauenbewegung Kongra Star waren im Zuge der Offensive bis zu 4.000 Menschen aus der DAANES verschleppt worden.
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