Once We Beat ISIS, Don’t Abandon Us

A fighter in the Syrian Democratic Forces near a village northeast of Raqqa in February. Credit Delil Souleiman/Agence France-Presse — Getty Images

AMUDA, Syria — At long last, those of us struggling to maintain a fledgling democracy in Northern Syria have been buoyed by the announcement from the Trump administration that the American military will begin to directly arm the Kurdish men and women who make up the backbone of the Syrian Democratic Forces. Those forces have been America’s most valued and effective allies in the war against the Islamic State.

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Revolutionäre Gesundheitserziehung

ANHA / Qamişlo, 5.5.17

Die Konferenz zur Gesundheitserziehung von Rojava in Qamişlo zählte 350 TeilnehmerInnen. Sie stand unter der Losung “Eine Gesellschaft, die ihre Probleme der physischen und seelischen Gesundheit löst, ergreift die Möglichkeit zu ihrer Befreiung”. Am 30. April gab sie folgende Schlußerklärung bekannt: „Revolutionäre Gesundheitserziehung“ weiterlesen

Zwischen Bombardement und Fussballtunier – Leben in Sengal

“Wie ist die Lage?”, fragt mich eine Freundin am Telefon. Wir sind zusammen nach Rojava gekommen, sie ist dort geblieben, ich bin nach Sengal aufgebrochen. “Gut. Alles ruhig”, antworte ich, “Besuch kam, wir haben Volleyball gespielt und unseren beiden Hundewelpen gehts super”, nach kurzem zoegern fuege ich hinzu, “aber man weisz ja nie, es ist immer wie die Ruhe vor dem Sturm. Eben noch ist alles ganz normal, das alltaegliche Leben laeuft, aber im Hinterkopf, im Unterbewusstsein, weiszt du immer, morgen kann alles anders sein.” Seit drei Monaten bin ich nun hier. Sengal – in den Medien vor nicht allzu langer Zeit viel besprochen, als Gebiet in dem DAESH besonders schwer gewuetet hat und einen Genozid begangen hat – am ganzen jezidischen Volk, aber besonders die Frauen waren Opfer und Ziel der Gewalt. Langsam erholen sich die Menschen, der Genozid ist noch lange nicht verkraftet und wird es vermutlich nie sein. Aber die Hoffnung beginnt wieder zu keimen, das Leben geht weiter, alles wird neu aufgebaut und waechst. Besonderns jetzt im Fruehling, wenn alles gruen wird und die Blumen wachsen, Felder angelegt, Gemuese und Baeume gepflanzt werden und mit der Sonne und den Sproesslingen kommt auch die Hoffnung immer mehr zum Vorschein. „Zwischen Bombardement und Fussballtunier – Leben in Sengal“ weiterlesen

Keine Islamisten mehr auf den Straßen von Tabqa !

YÖP 2.5.17

Tabqa, eine Kleinstadt 50 km westlich von Rakka, ist von strategischer Bedeutung: Hier liegt der Flughafen von Rakka, und hier ist der Damm und das Elektrizitätswerk des “Assad-Sees”, des größten Stausees am Euphrat. Vom Baath-Regime war die Stadt in “Thaurah” umbenannt worden: das heißt “Revolution”. „Keine Islamisten mehr auf den Straßen von Tabqa !“ weiterlesen

Schon 100 000 aus Rakka geflüchtet !

 

Nein, die Einwohner von Rakka haben sich nicht in einem Aufstand erhoben gegen die Schreckensherrschaft des Islamischen Staates (IS). Obwohl die Stadt weitgehend von den BefreiungskämpferInnen der “Syrischen Demokratischen Kräfte” umzingelt ist. Die Stadtbewohner sind von den täglichen öffentlichen Auspeitschungen und Hinrichtungen derart terrorisiert, dass sie alles aufzugeben bereit sind, um zu fliehen, um sich zu retten.

Die Zivilbevölkerung retten – das ist auch für die SDK das oberstes Gebot. Deshalb kommen sie bei der Befreiung der IS-Ortschaften nur langsam voran; immer wieder sichern sie “Korridore”, damit die Leute fliehen können. Die Flüchtenden werden dann mit dem Notwendigsten versorgt und ins sichere Hinterland geleitet. Viele unter ihnen schließen sich den Befreiungskräften an, wollen den IS bekämpfen, wollen Rache nehmen. „Schon 100 000 aus Rakka geflüchtet !“ weiterlesen