Aleppo: Zwischen Ruinen sprießt neues Leben

ANHA, von Mihemed Ebdo und Arıf Sılêman aus Aleppo, 25.03.2017.

Die Bewohner von Ost-Aleppo bauen mit neuen Produktionsmethoden das Leben wieder auf, wo das Regime und die islamistischen Gruppen ganze Straßenzüge in Schutt und Asche gelegt haben.

Die KämpferInnen von YPG und YPJ hatten Ende 2016 die östlich vom kurdischen Stadtteil Şêx Meqsûd gelegenen Viertel Biêdîn, Hulok, Eyn Tel, Şêx Faris, Bustan Başa, Heyderiye, Şêx Xidir und Saxûr von den islamistischen Banden befreit. In Eyn Tel wurde nach der Befreiung zwischen den Ruinen ein Garten angelegt. 25 Personen aus 15 Familien pflanzen hier Zwiebeln, Knoblauch, Bohnen, Erbsen, Lattich-Salat, Petersilie und andere Gemüsesorten an.

Die Bewohner des Viertels ziehen zwischen den zerstörten Häusern Gemüse – so bringen sie mit unterschiedlichen Methoden wieder Leben in die Ruinen. “Wir durchleben eine schwere Zeit. Von außen, von anderen Ländern kriegen wir keinerlei Hilfe”, sagt ein Landsmann mit Namen Cûma Casim, “und mit dem selbstgezogenen Gemüse versuchen die Leute hier, sich mit dem Notwendigsten selbst zu versorgen.”

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