„Wir lebten in der Hoffnung auf den Tag der Befreiung“


Von Mahir Yılmazkaya, Rakka (Nordsyrien), ANF, 12.12.2016frau_aus_rakka

 

 

 

Im Verlauf der zweiten Phase der Militäroffensive “Zorn des Euphrat” zur Befreiung von Rakka säubern die “Demokratischen Kräfte Syriens” (DKS) täglich neue Dörfer, zur grossen Freude der Dorfbewohner. Aus dem Dorf Hemra sind diese in die befreiten Gebiete geflohen, noch bevor ihr Dorf, seit 2014 unter Kontrolle des IS, befreit werden konnte.

Für die Frauen war das Leben unerträglich. Die Mädchen zwischen 9 und 16 Jahren wurden zwangsverheiratet, viele ins Zentrum von Rakka verschleppt. Die Schulen wurden vom IS geschlossen, erzählen die Bauern, und die Kinder nach der sogenannten Scharia auf den Dschihad gedrillt. So wurden sie abhängig gemacht, um sie auf Selbstmord-Aktionen später vorzubereiten.

Da die IS-Banditen ihnen alles geraubt hatten, besitzen sie nichts mehr für den Winter, so dass die Krieger der DKS ihnen mit allem aushelfen müssen. Sie teilen mit ihnen nicht nur Wasser und Brot, sondern auch ihre eigenen Decken und Umhänge.

 

 

 

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