Van: Gewächshäuser zur Selbstversorgung

Van (Osttürkei) DIHA 21.5.16:

Im Dorf Norkox (Yolaşan) bei Payizava (Gürpınar) der osttürkischen Provinz Van haben Metin Demir und Nadir Abdullah vor zwei Monaten eine Inititative ergriffen, damit die Bewohner, die bisher als Saisonarbeiter in die Westtürkei zogen, jetzt vor Ort in der landwirtschaftlichen Produktion eine wirtschaftliche Alternative finden können: sie legten ein “kollektive Gewächshäuser” an. Hier wird Gemüse wie Paprika, Gurken, Auberginen und Tomaten angebaut und die Ernte dann mit dem Volk geteilt.

Metin Demir berichtet: “Wir haben die Gewächshäuser aus eigenen Mitteln erstellt und arbeiten darin mit unseren Frauen und Kindern. Es gibt keinen Lohn. An den Wochenenden kommen unsere Freunde, um uns zu helfen. Unser Ziel ist, dass wir uns von der wirtschaftlichen Abhängigkeit von aussen befreien und vielleicht sogar unsere örtlichen Produkte exportieren können. Wir wollen den Bestrebungen nach Selbstverwaltung eine wirtschaftliche Grundlage geben und die ländliche Produktion entwickeln. In den zwei Monaten, in denen unsere Gewächshäuser funktionieren, haben wir schon drei Mal ernten können. Als wir damt anfingen, haben wir von keiner Stelle Unterstützung erhalten. Dann hat uns die Gemeinde Gürpınar technische Hilfe gewährt.”

Die Erzeugnisse sind völlig organisch, ohne jegliche künstliche Beigaben. “Wir planen, Saat- und Pflanzengut aus den örtllichen Gewächsen herzustellen. Und wir rufen unsere Landsleute auf, mitzumachen. Wer sich einmal ansehen möchte, wie wir das machen, soll kommen – wir erklären ihm alles!”

Kadir Akbulut, Mitbegründer der kollektiven Gewächshäuser, ist der Ansicht, dass die Gegend ein grosses landwirtschaftliches Potential birgt: “Land, Wasser und Menschen – alles ist vorhanden. Leider wandern unser jungen Leute in den Westen. In grossen Städten wie Istanbul und Izmir leben sie dann unter erbärmlichen Bedingungen. Sie sind abhängig geworden von der ländlichen Saisonarbeit in anderen Gegenden. Dabei reicht unser eigenes Land für alle; sie sollen nicht abwandern. Wenn wir unsere eigene Kraft zusammentun, können wir Kooperativen aufbauen. So verhindern wir Abwanderung und ernten selber die Produkte unserer Anstrengungen.”

Zu den sechs Gewächshäusern, wo Setzlinge von Paprika, Kletter-Gurken, Auberginen und Tomaten gezüchtet werden, kommen noch 66 ha Freiland, wo auch Nussbäume, Honigmelonen, Wassermelonen und Erdbeeren wachsen.

Metin Demir berichtet: “Wir haben die Gewächshäuser aus eigenen Mitteln erstellt und arbeiten darin mit unseren Frauen und Kindern. Es gibt keinen Lohn. An den Wochenenden kommen unsere Freunde, um uns zu helfen. Unser Ziel ist, dass wir uns von der wirtschaftlichen Abhängigkeit von aussen befreien und vielleicht sogar unsere örtlichen Produkte exportieren können. Wir wollen den Bestrebungen nach Selbstverwaltung eine wirtschaftliche Grundlage geben und die ländliche Produktion entwickeln. In den zwei Monaten, in denen unsere Gewächshäuser funktionieren, haben wir schon drei Mal ernten können. Als wir damt anfingen, haben wir von keiner Stelle Unterstützung erhalten. Dann hat uns die Gemeinde Gürpınar technische Hilfe gewährt.”

Die Erzeugnisse sind völlig organisch, ohne jegliche künstliche Beigaben. “Wir planen, Saat- und Pflanzengut aus den örtllichen Gewächsen herzustellen. Und wir rufen unsere Landsleute auf, mitzumachen. Wer sich einmal ansehen möchte, wie wir das machen, soll kommen – wir erklären ihm alles!”

Kadir Akbulut, Mitbegründer der kollektiven Gewächshäuser, ist der Ansicht, dass die Gegend ein grosses landwirtschaftliches Potential birgt: “Land, Wasser und Menschen – alles ist vorhanden. Leider wandern unser jungen Leute in den Westen. In grossen Städten wie Istanbul und Izmir leben sie dann unter erbärmlichen Bedingungen. Sie sind abhängig geworden von der ländlichen Saisonarbeit in anderen Gegenden. Dabei reicht unser eigenes Land für alle; sie sollen nicht abwandern. Wenn wir unsere eigene Kraft zusammentun, können wir Kooperativen aufbauen. So verhindern wir Abwanderung und ernten selber die Produkte unserer Anstrengungen.”

Zu den sechs Gewächshäusern, wo Setzlinge von Paprika, Kletter-Gurken, Auberginen und Tomaten gezüchtet werden, kommen noch 66 ha Freiland, wo auch Nussbäume, Honigmelonen, Wassermelonen und Erdbeeren wachsen.

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